Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Baden-Baden

Baden-Baden punktet mit Kaufkraft, liegt bei der Produktivität aber unter dem Durchschnitt

Die kreisfreie Stadt Baden-Baden belegt mit 57,1 Punkten Platz 38 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt Baden-Baden Platz 13 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Baden-Baden punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt die kreisfreie Stadt Baden-Baden auf Rang 21 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 135,2 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Baden-Württemberg ergibt sich Rang vier unter 44 Städten und Kreisen.
  • Mit einem Pendlersaldo von 21,6 je 100 Einwohner belegt Baden-Baden Rang 25 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg kommt Baden-Baden damit auf Platz vier unter 44 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Pro Jahr übernachten in Baden-Baden statistisch betrachtet 13,4 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 30 im Gesamtranking. Platz drei von 44 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.

Schwächen

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht die kreisfreie Stadt Baden-Baden einen Indexwert von 84,8 Punkten. Platz 328 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt die kreisfreie Stadt Baden-Baden damit auf Rang 44 unter 44 analysierten Städten und Kreisen.
  • Im Jahr 2007 registrierte man in Baden-Baden 8.535 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 321 im Gesamtranking und Platz 38 von 44 in Baden-Württemberg.
  • 54.730 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet Baden-Baden im Gesamtvergleich mit Rang 265 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Baden-Württemberg ergibt sich Rang 43 unter 44 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Baden-Baden wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Baden-Baden im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.