Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Dresden

Wirtschaftsleistung, kommunale Schulden und Gesamtwertung: Platz 1 in Sachsen

Die kreisfreie Stadt Dresden belegt mit 46,5 Punkten Platz 300 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Sachsen belegt Dresden Platz eins unter 13 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Dresden punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in der kreisfreien Stadt Dresden auf 152 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang eins im INSM-Ranking und Platz eins unter 13 Städten und Kreisen in Sachsen.
  • 20,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Dresden haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang sechs sowie Platz eins unter 13 untersuchten Städten und Kreisen in Sachsen.
  • Rang 113 belegt Dresden bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 31.079 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Sachsen bedeutet das Platz eins von 13.

Schwächen

  • Junge Arbeitslose sind eine besondere Problemgruppe am Arbeitsmarkt, weil die Gefahr besteht, dass Betroffene den Einstieg in Arbeit gar nicht finden. Im September 2008 waren in der kreisfreien Stadt Dresden 6,6 Prozent aller 15 bis 24-Jährigen arbeitslos. Im Bundesmittel lag der Anteil junger Arbeitsloser bei 3,5 Prozent. Rang 372. Im eigenen Bundesland kommt die kreisfreie Stadt Dresden damit auf Platz sieben von 13 Städten und Kreisen.
  • Auf 100 Einwohner in Dresden kommen 8,9 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bundesweit sind es im Durchschnitt 5,6 Bezieher von ALG II. Das bedeutet Rang 337 bundesweit und Rang sechs unter 13 untersuchten Kreisen in Sachsen.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: In Dresden beläuft sie sich auf 156 Euro je Einwohner. Rang 334 bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Sachsen erreicht Dresden Rang eins von 13.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Dresden wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


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