Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Duisburg

Recht hohe Produktivität, aber hohe Schulden in Schimanskis Stadt

Die kreisfreie Stadt Duisburg belegt mit 42,3 Punkten Platz 357 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Duisburg Platz 52 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Duisburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • In der kreisfreien Stadt Duisburg kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 3,1 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 65 im Bundesvergleich und Platz elf von 54 in Nordrhein-Westfalen.
  • 64.249 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet Duisburg im Gesamtvergleich mit Rang 79 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang 13 unter 54 Kreisen.
  • Mit einem Pendlersaldo von 1,7 je 100 Einwohner belegt Duisburg Rang 105 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen kommt Duisburg damit auf Platz 15 unter 54 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.

Schwächen

  • 16,3 Prozent der über 18-Jährigen in der kreisfreien Stadt Duisburg sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 402 im Bundesvergleich, Rang 52 von 54 im eigenen Bundesland.
  • Pro Jahr übernachten in Duisburg statistisch betrachtet 0,7 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 400 im Gesamtranking. Platz 49 von 54 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in Duisburg auf 2.490 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 374 im INSM-Ranking und Platz 48 unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Duisburg wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Duisburg im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.