Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main

Die meisten Steuern bundesweit, gute Gründungsbilanz - allerdings hohe Arbeitskosten

Die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main belegt mit 54,9 Punkten Platz 95 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Hessen belegt Frankfurt am Main Platz fünf unter 26 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Frankfurt am Main punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 2.977 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main Rang eins im INSM-Bundesvergleich. In Hessen kommt die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main damit auf Platz eins von 26.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. In Frankfurt am Main lag dieser Saldo 2007 bei 5,6 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang eins im Gesamtranking und Platz eins unter 26 kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager in Frankfurt am Main einem Angebot von 100,8 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 114 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Hessen bedeutet das Platz eins unter 26 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • Im Jahr 2007 registrierte man in der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main 16.408 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 407 im Gesamtranking und Platz 26 von 26 in Hessen.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich in Frankfurt am Main auf 42.690 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt Frankfurt am Main bundesweit auf Rang 401. Innerhalb von Hessen ergibt das Rang 25.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in Frankfurt am Main auf 2.361 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 368 im INSM-Ranking und Platz 21 unter 26 Städten und Kreisen in Hessen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Frankfurt am Main wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.