Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau

Jung, hochqualifiziert, hohe Wirtschaftsleistung - aber Probleme mit der Jobversorgung

Die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau belegt mit 50,1 Punkten Platz 226 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt Freiburg im Breisgau Platz 44 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Freiburg im Breisgau punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau einen Indexwert von 125,0 Punkten. Platz zwölf im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau damit auf Rang vier unter 44 analysierten Städten und Kreisen.
  • 15,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freiburg im Breisgau haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 16 sowie Platz drei unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Rang 58 belegt Freiburg im Breisgau bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 37.285 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Baden-Württemberg bedeutet das Platz neun von 44.

Schwächen

  • In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau haben 48,7 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 406 für die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Baden-Württemberg Rang 43 von 44 Kreisen.
  • Im Jahr 2007 registrierte man in Freiburg im Breisgau 11.696 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 383 im Gesamtranking und Platz 44 von 44 in Baden-Württemberg.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in Freiburg im Breisgau auf 2.107 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 346 im INSM-Ranking und Platz 43 unter 44 Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Freiburg im Breisgau wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.