Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Greifswald

Die meisten Hochqualifizierten in MVP bei gleichzeitig mangelhafter Jobversorgung

Die kreisfreie Stadt Greifswald belegt mit 41,8 Punkten Platz 362 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern belegt Greifswald Platz vier unter 18 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Greifswald punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 14,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der kreisfreien Stadt Greifswald haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 25 sowie Platz eins unter 18 untersuchten Städten und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager in Greifswald einem Angebot von 104,2 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 35 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das Platz vier unter 18 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in Greifswald auf 1.010 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 105 im INSM-Ranking und Platz zwei unter 18 Städten und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern.

Schwächen

  • Im Jahr 2007 registrierte man in der kreisfreien Stadt Greifswald 12.747 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 397 im Gesamtranking und Platz 17 von 18 in Mecklenburg-Vorpommern.
  • 45.411 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet Greifswald im Gesamtvergleich mit Rang 392 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Mecklenburg-Vorpommern ergibt sich Rang elf unter 18 Kreisen.
  • In Greifswald haben 52,8 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 392 für Greifswald im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Mecklenburg-Vorpommern Rang 16 von 18 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Greifswald wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Greifswald im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.