Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Halle (Saale)

Die meisten Hochqualifizierten und Lehrstellen in Sachsen-Anhalt - Sorgen mit privaten Schulden

Die kreisfreie Stadt Halle (Saale) belegt mit 39,5 Punkten Platz 384 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt belegt Halle (Saale) Platz neun unter 14 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Halle (Saale) punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 13,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 34 sowie Platz eins unter 14 untersuchten Städten und Kreisen in Sachsen-Anhalt.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich in Halle (Saale) auf 27.847 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt Halle (Saale) bundesweit auf Rang 75. Innerhalb von Sachsen-Anhalt ergibt das Rang zwölf.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager in Halle (Saale) einem Angebot von 99,4 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 186 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Sachsen-Anhalt bedeutet das Platz eins unter 14 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • 17,6 Prozent der über 18-Jährigen in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 407 im Bundesvergleich, Rang 14 von 14 im eigenen Bundesland.
  • Im Jahr 2007 registrierte man in Halle (Saale) 12.678 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 396 im Gesamtranking und Platz zwölf von 14 in Sachsen-Anhalt.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. In Halle (Saale) lag dieser Saldo 2007 bei -0,1 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 392 im Gesamtranking und Platz 13 unter 14 kreisfreien Städten und Landkreisen in Sachsen-Anhalt.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Halle (Saale) wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Halle (Saale) im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.