Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Karlsruhe

Steuerkraft und Wirtschaftsleistung im grünen Bereich - Jobversorgung unter Durchschnitt

Die kreisfreie Stadt Karlsruhe belegt mit 54,5 Punkten Platz 108 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt Karlsruhe Platz 34 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Karlsruhe punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 1.280 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht die kreisfreie Stadt Karlsruhe Rang 19 im INSM-Bundesvergleich. In Baden-Württemberg kommt die kreisfreie Stadt Karlsruhe damit auf Platz vier von 44.
  • 14,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Karlsruhe haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 21 sowie Platz fünf unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Rang 23 belegt Karlsruhe bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 48.993 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Baden-Württemberg bedeutet das Platz vier von 44.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich in der kreisfreien Stadt Karlsruhe auf 36.943 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt die kreisfreie Stadt Karlsruhe bundesweit auf Rang 373. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 35.
  • Im Jahr 2007 registrierte man in Karlsruhe 9.449 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 343 im Gesamtranking und Platz 40 von 44 in Baden-Württemberg.
  • In Karlsruhe haben 57,2 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 307 für Karlsruhe im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Baden-Württemberg Rang 37 von 44 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Karlsruhe wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Karlsruhe im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.