Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Kiel

Landesbester bei der Gründungsbilanz und beim BIP - Probleme am Arbeitsmarkt

Die kreisfreie Stadt Kiel belegt mit 44,6 Punkten Platz 325 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Schleswig-Holstein belegt Kiel Platz zwölf unter 15 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Kiel punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. In der kreisfreien Stadt Kiel lag dieser Saldo 2007 bei 2,8 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 33 im Gesamtranking und Platz eins unter 15 kreisfreien Städten und Landkreisen in Schleswig-Holstein.
  • Rang 55 belegt Kiel bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 38.445 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Schleswig-Holstein bedeutet das Platz eins von 15.
  • 10,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kiel haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 64 sowie Platz eins unter 15 untersuchten Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein.

Schwächen

  • Im Jahr 2007 registrierte man in der kreisfreien Stadt Kiel 12.551 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 394 im Gesamtranking und Platz 13 von 15 in Schleswig-Holstein.
  • In Kiel haben 53,9 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 384 für Kiel im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Schleswig-Holstein Rang 14 von 15 Kreisen.
  • Auf 100 Einwohner in Kiel kommen 10,6 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bundesweit sind es im Durchschnitt 5,6 Bezieher von ALG II. Das bedeutet Rang 372 bundesweit und Rang 15 unter 15 untersuchten Kreisen in Schleswig-Holstein.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Kiel wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Kiel im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.