Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr

Produktiver Kreis mit guten Steuereinnahmen und Schuldensorgen

Die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr belegt mit 51,9 Punkten Platz 170 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Mülheim an der Ruhr Platz 16 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Mülheim an der Ruhr punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 1.443 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr Rang 15 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr damit auf Platz drei von 54.
  • 69.194 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet Mülheim an der Ruhr im Gesamtvergleich mit Rang 34 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang fünf unter 54 Kreisen.
  • In Mülheim an der Ruhr kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 3,9 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 35 im Bundesvergleich und Platz vier von 54 in Nordrhein-Westfalen.

Schwächen

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr auf 2.430 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 372 im INSM-Ranking und Platz 47 unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich in Mülheim an der Ruhr auf 35.862 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt Mülheim an der Ruhr bundesweit auf Rang 353. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ergibt das Rang 45.
  • 11,4 Prozent der über 18-Jährigen in Mülheim an der Ruhr sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 325 im Bundesvergleich, Rang 31 von 54 im eigenen Bundesland.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Mülheim an der Ruhr wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.