Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Würzburg

Frankenmetropole punktet mit BIP, Hochqualifizierten und Lehrstellen, liegt bei der Jobversorgung aber hinten

Die kreisfreie Stadt Würzburg belegt mit 51,4 Punkten Platz 190 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt Würzburg Platz 85 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Würzburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Rang 36 belegt die kreisfreie Stadt Würzburg bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 43.124 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Bayern bedeutet das Platz 20 von 96.
  • 10,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Würzburg haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 62 sowie Platz neun unter 96 untersuchten Städten und Kreisen in Bayern.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager in Würzburg einem Angebot von 101,7 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 68 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 41 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • In der kreisfreien Stadt Würzburg haben 49,7 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 404 für die kreisfreie Stadt Würzburg im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Bayern Rang 96 von 96 Kreisen.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich in Würzburg auf 2.479 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 373 im INSM-Ranking und Platz 88 unter 96 Städten und Kreisen in Bayern.
  • Im Jahr 2007 registrierte man in Würzburg 8.413 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 320 im Gesamtranking und Platz 83 von 96 in Bayern.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Würzburg wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Würzburg im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.