Das INSM-Profil:

Kreisfreie Stadt Wuppertal

Produktiv und steuerkräftig - aber private Schuldensorgen

Die kreisfreie Stadt Wuppertal belegt mit 46,7 Punkten Platz 293 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Wuppertal Platz 42 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Wuppertal punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 64.315 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet die kreisfreie Stadt Wuppertal im Gesamtvergleich mit Rang 78 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang zwölf unter 54 Kreisen.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 930 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht Wuppertal Rang 83 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt Wuppertal damit auf Platz 22 von 54.
  • 8,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Wuppertal haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 112 sowie Platz 18 unter 54 untersuchten Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.

Schwächen

  • 18,8 Prozent der über 18-Jährigen in der kreisfreien Stadt Wuppertal sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 408 im Bundesvergleich, Rang 54 von 54 im eigenen Bundesland.
  • Pro Jahr übernachten in Wuppertal statistisch betrachtet 1,0 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 376 im Gesamtranking. Platz 38 von 54 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich in Wuppertal auf 36.030 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt Wuppertal bundesweit auf Rang 355. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ergibt das Rang 46.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Stadt Wuppertal wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Kreisfreie Stadt Wuppertal im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.