Das INSM-Profil:

Landkreis Alb-Donau-Kreis

Viel Sicherheit, viele Jobs, wenig Schulden, aber auch wenig Hochqualifizierte

Der Alb-Donau-Kreis belegt mit 57,2 Punkten Platz 35 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Alb-Donau-Kreis Platz elf unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Alb-Donau-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Jahr 2007 registrierte man im Alb-Donau-Kreis 2.803 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang vier im Gesamtranking und Platz eins von 44 in Baden-Württemberg.
  • Im Alb-Donau-Kreis haben 67,2 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang acht für den Alb-Donau-Kreis im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Baden-Württemberg Rang sechs von 44 Kreisen.
  • 5,9 Prozent der über 18-Jährigen im Alb-Donau-Kreis sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 26 im Bundesvergleich, Rang drei von 44 im eigenen Bundesland.

Schwächen

  • Mit einem Pendlersaldo von -12,8 je 100 Einwohner belegt der Alb-Donau-Kreis Rang 379 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg kommt der Alb-Donau-Kreis damit auf Platz 44 unter 44 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • 4,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alb-Donau-Kreis haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 342 sowie Platz 43 unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Alb-Donau-Kreis auf 33.970 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Alb-Donau-Kreis bundesweit auf Rang 294. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 13.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Alb-Donau-Kreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Alb-Donau-Kreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.