Das INSM-Profil:

Landkreis Amberg-Sulzbach

Gute Lage am Lehrstellenmarkt, wenig Wirtschaftsleistung

Der Landkreis Amberg-Sulzbach belegt mit 52,0 Punkten Platz 167 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Amberg-Sulzbach Platz 77 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Amberg-Sulzbach punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Amberg-Sulzbach einem Angebot von 106,6 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 13 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 13 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Im Jahr 2007 registrierte man im Kreis Amberg-Sulzbach 3.164 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 14 im Gesamtranking und Platz zwölf von 96 in Bayern.
  • 5,6 Prozent der über 18-Jährigen im Kreis Amberg-Sulzbach sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 15 im Bundesvergleich, Rang 14 von 96 im eigenen Bundesland.

Schwächen

  • 3,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Amberg-Sulzbach haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 391 sowie Platz 81 unter 96 untersuchten Städten und Kreisen in Bayern.
  • Rang 342 belegt der Kreis Amberg-Sulzbach bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 20.050 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Bayern bedeutet das Platz 91 von 96.
  • Im Kreis Amberg-Sulzbach kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1,4 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 292 im Bundesvergleich und Platz 67 von 96 in Bayern.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Amberg-Sulzbach wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Amberg-Sulzbach im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.