Das INSM-Profil:

Landkreis Donnersbergkreis

In Rheinland-Pfalz bei der Jobversorgung im vorderen Drittel und weit hinten bei der Gründungsdynamik

Der Donnersbergkreis belegt mit 50,6 Punkten Platz 214 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt der Donnersbergkreis Platz 19 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Donnersbergkreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Donnersbergkreis haben 62,7 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 118 für den Donnersbergkreis im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Rheinland-Pfalz Rang elf von 36 Kreisen.
  • Im Donnersbergkreis kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2,5 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 122 im Bundesvergleich und Platz acht von 36 in Rheinland-Pfalz.
  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Donnersbergkreis einen Indexwert von 110,2 Punkten. Platz 125 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Donnersbergkreis damit auf Rang elf unter 36 analysierten Städten und Kreisen.

Schwächen

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Donnersbergkreis auf 2.737 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 385 im INSM-Ranking und Platz 27 unter 36 Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Donnersbergkreis lag dieser Saldo 2007 bei 0,1 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 383 im Gesamtranking und Platz 35 unter 36 kreisfreien Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Donnersbergkreis einem Angebot von 94,8 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 358 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz bedeutet das Platz 24 unter 36 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Donnersbergkreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Donnersbergkreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.