Das INSM-Profil:

Landkreis Enzkreis

Topdaten am Arbeitsmarkt und beim Lehrstellenangebot - Defizit bei Hochqualifizierten

Der Enzkreis belegt mit 58,3 Punkten Platz 21 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Enzkreis Platz fünf unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Enzkreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Jahr 2007 registrierte man im Enzkreis 2.976 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang zehn im Gesamtranking und Platz zwei von 44 in Baden-Württemberg.
  • Die Arbeitslosenquote des Enzkreises lag im vergangenen Jahr bei 3,4 Prozent. Bundesweit waren - bezogen auf abhängig Beschäftigte - 8,4 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Gesamtranking ergibt sich so Platz 21 unter 409 kreisfreien Städten und Landkreisen. Rang drei unter 44 Kreisen und Städten in Baden-Württemberg.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Enzkreis einem Angebot von 103,7 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 36 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Baden-Württemberg bedeutet das Platz eins unter 44 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Enzkreis auf 35.758 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Enzkreis bundesweit auf Rang 351. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 27.
  • Mit einem Pendlersaldo von -9,3 je 100 Einwohner belegt der Enzkreis Rang 333 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg kommt der Enzkreis damit auf Platz 41 unter 44 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • 5,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Enzkreis haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 322 sowie Platz 42 unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Enzkreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Enzkreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.