Das INSM-Profil:

Landkreis Harburg

Beste Steuer- und Kaufkraft Niedersachsens, Mängel bei Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierten

Der Landkreis Harburg belegt mit 56,2 Punkten Platz 58 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Harburg Platz eins unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Harburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Harburg auf 27.198 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Harburg bundesweit auf Rang 63. Innerhalb von Niedersachsen ergibt das Rang drei.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: Im Kreis Harburg beläuft sie sich auf 343 Euro je Einwohner. Rang 120 bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Niedersachsen erreicht der Kreis Harburg Rang eins von 46.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Kreis Harburg auf Rang 13 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 137,5 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Niedersachsen ergibt sich Rang eins unter 46 Städten und Kreisen.

Schwächen

  • Mit einem Pendlersaldo von -14,2 je 100 Einwohner belegt der Kreis Harburg Rang 388 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Niedersachsen kommt der Kreis Harburg damit auf Platz 43 unter 46 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Rang 379 belegt der Kreis Harburg bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 17.497 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Niedersachsen bedeutet das Platz 41 von 46.
  • 4,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Harburg haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 338 sowie Platz 34 unter 46 untersuchten Städten und Kreisen in Niedersachsen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Harburg wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Harburg im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.