Das INSM-Profil:

Landkreis Haßberge

Drittbeste Jobversorgung Bayerns - schwach beim Lehrstellenangebot

Der Landkreis Haßberge belegt mit 53,0 Punkten Platz 139 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Haßberge Platz 66 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Haßberge punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Kreis Haßberge haben 67,1 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang neun für den Kreis Haßberge im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Bayern Rang drei von 96 Kreisen.
  • Im Jahr 2007 registrierte man im Kreis Haßberge 3.646 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 35 im Gesamtranking und Platz 26 von 96 in Bayern.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Kreis Haßberge auf 858 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 65 im INSM-Ranking und Platz 27 unter 96 Städten und Kreisen in Bayern.

Schwächen

  • 3,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Haßberge haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 382 sowie Platz 77 unter 96 untersuchten Städten und Kreisen in Bayern.
  • Mit einem Pendlersaldo von -9,6 je 100 Einwohner belegt der Kreis Haßberge Rang 339 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Bayern kommt der Kreis Haßberge damit auf Platz 74 unter 96 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Haßberge einem Angebot von 96,2 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 316 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 89 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Haßberge wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Haßberge im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.