Das INSM-Profil:

Landkreis Herford

Sicherheit, Steuerkraft und Jobversorgung okay, Lehrstellenangebot und Schulden nicht okay

Der Landkreis Herford belegt mit 52,4 Punkten Platz 155 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt der Landkreis Herford Platz zwölf unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Herford punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Kreis Herford haben 64,6 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 55 für den Kreis Herford im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Nordrhein-Westfalen Rang vier von 54 Kreisen.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 866 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Herford Rang 114 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt der Kreis Herford damit auf Platz 27 von 54.
  • Im Jahr 2007 registrierte man im Kreis Herford 5.010 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 121 im Gesamtranking und Platz drei von 54 in Nordrhein-Westfalen.

Schwächen

  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Herford einem Angebot von 91,2 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 405 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Nordrhein-Westfalen bedeutet das Platz 51 unter 54 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Kreis Herford auf 2.176 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 352 im INSM-Ranking und Platz 44 unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.
  • Im Kreis Herford werden 47,7 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Herford Rang 322 im INSM-Ranking. Unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen wird Rang 29 erreicht.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Herford wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Herford im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.