Das INSM-Profil:

Landkreis Hohenlohekreis

Vitaler Arbeitsmarkt, aber nur durchschnittliche Gründungsdynamik

Der Hohenlohekreis belegt mit 56,7 Punkten Platz 49 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Hohenlohekreis Platz 18 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Hohenlohekreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Hohenlohekreis haben 67,8 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang vier für den Hohenlohekreis im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Baden-Württemberg Rang drei von 44 Kreisen.
  • 6,1 Prozent der über 18-Jährigen im Hohenlohekreis sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 29 im Bundesvergleich, Rang vier von 44 im eigenen Bundesland.
  • Die Arbeitslosenquote des Hohenlohekreises lag im vergangenen Jahr bei 3,6 Prozent. Bundesweit waren - bezogen auf abhängig Beschäftigte - 8,4 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Gesamtranking ergibt sich so Platz 33 unter 409 kreisfreien Städten und Landkreisen. Rang fünf unter 44 Kreisen und Städten in Baden-Württemberg.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Hohenlohekreis auf 36.564 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Hohenlohekreis bundesweit auf Rang 366. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 32.
  • 5,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Hohenlohekreis haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 319 sowie Platz 41 unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Hohenlohekreis lag dieser Saldo 2007 bei 1,3 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 238 im Gesamtranking und Platz 29 unter 44 kreisfreien Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Hohenlohekreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Hohenlohekreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.