Das INSM-Profil:

Landkreis Kaiserslautern

Günstige demografische Struktur - Wirtschaftsleistung jedoch am Tabellenende

Der Landkreis Kaiserslautern belegt mit 50,0 Punkten Platz 231 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt der Landkreis Kaiserslautern Platz 25 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Kaiserslautern punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Kaiserslautern auf 28.083 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Kaiserslautern bundesweit auf Rang 84. Innerhalb von Rheinland-Pfalz ergibt das Rang sieben.
  • Im Kreis Kaiserslautern werden 57,1 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Kaiserslautern Rang 103 im INSM-Ranking. Unter 36 Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz wird Rang sieben erreicht.
  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Kaiserslautern einen Indexwert von 109,8 Punkten. Platz 130 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Kaiserslautern damit auf Rang zwölf unter 36 analysierten Städten und Kreisen.

Schwächen

  • Rang 401 belegt der Kreis Kaiserslautern bei der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreicht hier einen Wert von 15.641 Euro. Im Bundessschnitt sind es 28.534 Euro. Innerhalb von Rheinland-Pfalz bedeutet das Platz 34 von 36.
  • Im Kreis Kaiserslautern kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 0,8 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 395 im Bundesvergleich und Platz 32 von 36 in Rheinland-Pfalz.
  • 3,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Kaiserslautern haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 388 sowie Platz 33 unter 36 untersuchten Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Kaiserslautern wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Kaiserslautern im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.