Das INSM-Profil:

Landkreis Landsberg a.Lech

Viertbeste Gründungsbilanz bundesweit, viele Lehrstellen - von öffentlichen Schulden abgesehen wenig echte Schwächen

Der Landkreis Landsberg a.Lech belegt mit 57,0 Punkten Platz 41 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Landsberg a.Lech Platz 23 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Landsberg a.Lech punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Landsberg a.Lech lag dieser Saldo 2007 bei 3,8 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang vier im Gesamtranking und Platz zwei unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Landsberg a.Lech einem Angebot von 106,5 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 15 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 15 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Auf 100 Einwohner im Kreis Landsberg a.Lech kommen 1,4 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bundesweit sind es im Durchschnitt 5,6 Bezieher von ALG II. Das bedeutet Rang 15 bundesweit und Rang 14 unter 96 untersuchten Kreisen in Bayern.

Schwächen

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Kreis Landsberg a.Lech auf 1.813 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 313 im INSM-Ranking und Platz 79 unter 96 Städten und Kreisen in Bayern.
  • Mit einem Pendlersaldo von -7,7 je 100 Einwohner belegt der Kreis Landsberg a.Lech Rang 300 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Bayern kommt der Kreis Landsberg a.Lech damit auf Platz 62 unter 96 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Landsberg a.Lech auf 33.886 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Landsberg a.Lech bundesweit auf Rang 293. Innerhalb von Bayern ergibt das Rang 67.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Landsberg a.Lech wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Landsberg a.Lech im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.