Das INSM-Profil:

Landkreis Lüneburg

Recht gute Gründungsdynamik, mäßige Jobversorgung

Der Landkreis Lüneburg belegt mit 49,0 Punkten Platz 249 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Lüneburg Platz 20 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Lüneburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Lüneburg einen Indexwert von 118,3 Punkten. Platz 41 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Lüneburg damit auf Rang drei unter 46 analysierten Städten und Kreisen.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Lüneburg lag dieser Saldo 2007 bei 1,9 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 107 im Gesamtranking und Platz 14 unter 46 kreisfreien Städten und Landkreisen in Niedersachsen.
  • 7,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Lüneburg haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 152 sowie Platz elf unter 46 untersuchten Städten und Kreisen in Niedersachsen.

Schwächen

  • Im Kreis Lüneburg werden 46,9 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Lüneburg Rang 342 im INSM-Ranking. Unter 46 Städten und Kreisen in Niedersachsen wird Rang 26 erreicht.
  • Im Kreis Lüneburg haben 56,4 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 330 für den Kreis Lüneburg im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Niedersachsen Rang 38 von 46 Kreisen.
  • 51.637 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet der Kreis Lüneburg im Gesamtvergleich mit Rang 321 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Niedersachsen ergibt sich Rang 37 unter 46 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Lüneburg wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Lüneburg im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.