Das INSM-Profil:

Landkreis Mettmann

Hoher Wohlstand, hohe Steuerkraft - Schwächen bei der Kitabetreuungsquote

Der Landkreis Mettmann belegt mit 54,6 Punkten Platz 106 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt der Landkreis Mettmann Platz sechs unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Mettmann punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 1.233 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Mettmann Rang 24 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt der Kreis Mettmann damit auf Platz fünf von 54.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Kreis Mettmann auf Rang 24 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 132,2 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang drei unter 54 Städten und Kreisen.
  • Im Kreis Mettmann kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 3,0 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 67 im Bundesvergleich und Platz zwölf von 54 in Nordrhein-Westfalen.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Mettmann auf 36.074 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Mettmann bundesweit auf Rang 357. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ergibt das Rang 47.
  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Mettmann einen Indexwert von 93,0 Punkten. Platz 294 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Mettmann damit auf Rang 52 unter 54 analysierten Städten und Kreisen.
  • Im Kreis Mettmann werden 48,6 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Mettmann Rang 292 im INSM-Ranking. Unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen wird Rang 18 erreicht.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Mettmann wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Mettmann im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.