Das INSM-Profil:

Landkreis Nienburg (Weser)

Gut bei Schulden und Gründungsbilanz, weniger gut bei Kitaversorgung und Hochqualifizierten

Der Landkreis Nienburg (Weser) belegt mit 47,6 Punkten Platz 279 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Nienburg (Weser) Platz 28 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Nienburg (Weser) punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Kreis Nienburg (Weser) auf 881 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 70 im INSM-Ranking und Platz neun unter 46 Städten und Kreisen in Niedersachsen.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Nienburg (Weser) lag dieser Saldo 2007 bei 1,9 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 106 im Gesamtranking und Platz 13 unter 46 kreisfreien Städten und Landkreisen in Niedersachsen.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Nienburg (Weser) auf 29.476 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Nienburg (Weser) bundesweit auf Rang 120. Innerhalb von Niedersachsen ergibt das Rang 19.

Schwächen

  • Im Kreis Nienburg (Weser) werden 41,4 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Nienburg (Weser) Rang 404 im INSM-Ranking. Unter 46 Städten und Kreisen in Niedersachsen wird Rang 42 erreicht.
  • Pro Jahr übernachten im Kreis Nienburg (Weser) statistisch betrachtet 0,8 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 395 im Gesamtranking. Platz 41 von 46 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • 4,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Nienburg (Weser) haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 350 sowie Platz 38 unter 46 untersuchten Städten und Kreisen in Niedersachsen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Nienburg (Weser) wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Nienburg (Weser) im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.