Das INSM-Profil:

Landkreis Nordfriesland

Die meisten Gäste in SWH, für den Norden gutes Lehrstellenangebot, wenig Hochqualifizierte

Der Landkreis Nordfriesland belegt mit 47,6 Punkten Platz 278 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Schleswig-Holstein belegt der Landkreis Nordfriesland Platz acht unter 15 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Nordfriesland punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Pro Jahr übernachten im Kreis Nordfriesland statistisch betrachtet 39,3 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang zwei im Gesamtranking. Platz eins von 15 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Nordfriesland lag dieser Saldo 2007 bei 2,6 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 42 im Gesamtranking und Platz zwei unter 15 kreisfreien Städten und Landkreisen in Schleswig-Holstein.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Nordfriesland einem Angebot von 100,1 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 132 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Schleswig-Holstein bedeutet das Platz zwei unter 15 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • Im Kreis Nordfriesland kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 0,8 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 398 im Bundesvergleich und Platz 15 von 15 in Schleswig-Holstein.
  • Im Kreis Nordfriesland werden 44,3 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Nordfriesland Rang 386 im INSM-Ranking. Unter 15 Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein wird Rang zwölf erreicht.
  • 3,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Nordfriesland haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 385 sowie Platz 14 unter 15 untersuchten Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Nordfriesland wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Nordfriesland im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.