Das INSM-Profil:

Landkreis Rastatt

Produktiver Kreis mit der drittbesten Jobversorgung bundesweit - Gründungsdynamik unter Durchschnitt

Der Landkreis Rastatt belegt mit 57,0 Punkten Platz 40 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Rastatt Platz 14 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rastatt punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Im Kreis Rastatt haben 67,9 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang drei für den Kreis Rastatt im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Baden-Württemberg Rang zwei von 44 Kreisen.
  • 69.767 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet der Kreis Rastatt im Gesamtvergleich mit Rang 32 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Baden-Württemberg ergibt sich Rang sechs unter 44 Kreisen.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Rastatt einem Angebot von 103,5 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 39 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Baden-Württemberg bedeutet das Platz drei unter 44 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Rastatt auf 40.403 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Rastatt bundesweit auf Rang 394. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 42.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Rastatt lag dieser Saldo 2007 bei 1,2 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 253 im Gesamtranking und Platz 34 unter 44 kreisfreien Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg.
  • Pro Jahr übernachten im Kreis Rastatt statistisch betrachtet 2,4 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 229 im Gesamtranking. Platz 27 von 44 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Rastatt wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rastatt im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.