Das INSM-Profil:

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Niedrige öffentliche Schulden, niedrige Kitabetreuungsquote

Der Landkreis Rendsburg-Eckernförde belegt mit 50,8 Punkten Platz 208 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Schleswig-Holstein belegt der Landkreis Rendsburg-Eckernförde Platz fünf unter 15 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rendsburg-Eckernförde punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf 794 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 54 im INSM-Ranking und Platz vier unter 15 Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein.
  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf 28.783 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Rendsburg-Eckernförde bundesweit auf Rang 105. Innerhalb von Schleswig-Holstein ergibt das Rang vier.
  • Die Arbeitslosenquote des Kreises Rendsburg-Eckernförde lag im vergangenen Jahr bei 6,3 Prozent. Bundesweit waren - bezogen auf abhängig Beschäftigte - 8,4 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Gesamtranking ergibt sich so Platz 158 unter 409 kreisfreien Städten und Landkreisen. Rang drei unter 15 Kreisen und Städten in Schleswig-Holstein.

Schwächen

  • Im Kreis Rendsburg-Eckernförde werden 45,6 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 369 im INSM-Ranking. Unter 15 Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein wird Rang zehn erreicht.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 575 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 310 im INSM-Bundesvergleich. In Schleswig-Holstein kommt der Kreis Rendsburg-Eckernförde damit auf Platz zwölf von 15.
  • Im Kreis Rendsburg-Eckernförde haben 57,8 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 288 für den Kreis Rendsburg-Eckernförde im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Schleswig-Holstein Rang sieben von 15 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


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