Das INSM-Profil:

Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Mittelfeld mit hoher Produktivität und hohen Arbeitskosten

Der Rhein-Erft-Kreis belegt mit 50,7 Punkten Platz 212 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt der Rhein-Erft-Kreis Platz 27 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Rhein-Erft-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 71.479 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet der Rhein-Erft-Kreis im Gesamtvergleich mit Rang 26 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang vier unter 54 Kreisen.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Rhein-Erft-Kreis auf Rang 60 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 120,0 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang acht unter 54 Städten und Kreisen.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 1.009 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Rhein-Erft-Kreis Rang 62 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt der Rhein-Erft-Kreis damit auf Platz 18 von 54.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Rhein-Erft-Kreis auf 35.379 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Rhein-Erft-Kreis bundesweit auf Rang 337. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ergibt das Rang 42.
  • 11,3 Prozent der über 18-Jährigen im Rhein-Erft-Kreis sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 319 im Bundesvergleich, Rang 29 von 54 im eigenen Bundesland.
  • Pro Jahr übernachten im Rhein-Erft-Kreis statistisch betrachtet 1,6 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 309 im Gesamtranking. Platz 20 von 54 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Rhein-Erft-Kreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.