Das INSM-Profil:

Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis

Recht gute Jobversorgung - wenige Hochqualifizierte

Der Rhein-Hunsrück-Kreis belegt mit 51,4 Punkten Platz 188 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt der Rhein-Hunsrück-Kreis Platz 13 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Rhein-Hunsrück-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Pro Jahr übernachten im Rhein-Hunsrück-Kreis statistisch betrachtet 6,6 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 72 im Gesamtranking. Platz acht von 36 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • Im Rhein-Hunsrück-Kreis haben 63,1 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 104 für den Rhein-Hunsrück-Kreis im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Rheinland-Pfalz Rang fünf von 36 Kreisen.
  • Im Jahr 2007 registrierte man im Rhein-Hunsrück-Kreis 5.277 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 135 im Gesamtranking und Platz zehn von 36 in Rheinland-Pfalz.

Schwächen

  • 4,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Hunsrück-Kreis haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 370 sowie Platz 28 unter 36 untersuchten Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz.
  • Im Rhein-Hunsrück-Kreis kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1,2 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 351 im Bundesvergleich und Platz 24 von 36 in Rheinland-Pfalz.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Rhein-Hunsrück-Kreis einem Angebot von 96,2 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 319 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz bedeutet das Platz 16 unter 36 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Rhein-Hunsrück-Kreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.