Das INSM-Profil:

Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Hochqualifizierten-Hochburg mit hoher Kauf- und Steuerkraft und hohen Arbeitskosten

Der Rhein-Neckar-Kreis belegt mit 56,8 Punkten Platz 45 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Rhein-Neckar-Kreis Platz 17 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Rhein-Neckar-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 14,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Neckar-Kreis haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 26 sowie Platz sieben unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: Im Rhein-Neckar-Kreis beläuft sie sich auf 400 Euro je Einwohner. Rang 44 bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Baden-Württemberg erreicht der Rhein-Neckar-Kreis Rang sieben von 44.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Rhein-Neckar-Kreis auf Rang 53 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 121,8 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Baden-Württemberg ergibt sich Rang acht unter 44 Städten und Kreisen.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Rhein-Neckar-Kreis auf 36.580 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Rhein-Neckar-Kreis bundesweit auf Rang 367. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 33.
  • Mit einem Pendlersaldo von -7,8 je 100 Einwohner belegt der Rhein-Neckar-Kreis Rang 303 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg kommt der Rhein-Neckar-Kreis damit auf Platz 40 unter 44 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Pro Jahr übernachten im Rhein-Neckar-Kreis statistisch betrachtet 2,3 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 244 im Gesamtranking. Platz 28 von 44 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Rhein-Neckar-Kreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.