Das INSM-Profil:

Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

NRW-Sieger bei Kaufkraft, Steuerkraft und Kitabetreuung - allerdings Lehrstellenlücken

Der Rheinisch-Bergische Kreis belegt mit 55,2 Punkten Platz 87 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt der Rheinisch-Bergische Kreis Platz vier unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Rheinisch-Bergische Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Rheinisch-Bergische Kreis auf Rang elf unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 141,8 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Nordrhein-Westfalen ergibt sich Rang eins unter 54 Städten und Kreisen.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: Im Rheinisch-Bergischen Kreis beläuft sie sich auf 430 Euro je Einwohner. Rang 26 bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Nordrhein-Westfalen erreicht der Rheinisch-Bergische Kreis Rang eins von 54.
  • Im Rheinisch-Bergischen Kreis werden 54,3 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Rheinisch-Bergische Kreis Rang 160 im INSM-Ranking. Unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen wird Rang eins erreicht.

Schwächen

  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Rheinisch-Bergischen Kreis einem Angebot von 93,8 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 385 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Nordrhein-Westfalen bedeutet das Platz 43 unter 54 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Mit einem Pendlersaldo von -8,8 je 100 Einwohner belegt der Rheinisch-Bergische Kreis Rang 326 im Gesamtranking. Innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen kommt der Rheinisch-Bergische Kreis damit auf Platz 52 unter 54 Städten und Kreisen. Ein positiver Pendlersaldo gehört zu den wichtigen Indizien dafür, dass eine Region attraktive Arbeitgeber hat.
  • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände belaufen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis auf 1.796 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt 1.456 Euro. Das sorgt für Rang 309 im INSM-Ranking und Platz 34 unter 54 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Rheinisch-Bergischer Kreis wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.