Das INSM-Profil:

Landkreis Rhön-Grabfeld

Hier hält man das Geld zusammen und hat viele Gäste, aber zu wenig Lehrstellen im Angebot

Der Landkreis Rhön-Grabfeld belegt mit 52,0 Punkten Platz 165 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Rhön-Grabfeld Platz 75 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rhön-Grabfeld punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • 5,5 Prozent der über 18-Jährigen im Kreis Rhön-Grabfeld sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 14 im Bundesvergleich, Rang 13 von 96 im eigenen Bundesland.
  • Pro Jahr übernachten im Kreis Rhön-Grabfeld statistisch betrachtet 9,3 Gäste je Einwohner. Im Bundesmittel sind es 4,8 Gäste pro Jahr und Einwohner. Rang 40 im Gesamtranking. Platz 13 von 96 betrachteten Städten und Kreisen innerhalb des eigenen Bundeslandes.
  • Im Jahr 2007 registrierte man im Kreis Rhön-Grabfeld 3.999 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 55 im Gesamtranking und Platz 39 von 96 in Bayern.

Schwächen

  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Rhön-Grabfeld einem Angebot von 96,2 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 314 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 87 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Kreis Rhön-Grabfeld auf Rang 300 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 87,6 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Bayern ergibt sich Rang 91 unter 96 Städten und Kreisen.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 628 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Rhön-Grabfeld Rang 270 im INSM-Bundesvergleich. In Bayern kommt der Kreis Rhön-Grabfeld damit auf Platz 86 von 96.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Rhön-Grabfeld wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rhön-Grabfeld im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.