Das INSM-Profil:

Landkreis Rosenheim

Gute Gründungsdynamik und gutes Lehrstellenangebot - wenig Kitabetreung und Ingenieure

Der Landkreis Rosenheim belegt mit 56,2 Punkten Platz 57 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Rosenheim Platz 31 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rosenheim punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Rosenheim lag dieser Saldo 2007 bei 3,1 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 21 im Gesamtranking und Platz 14 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Rosenheim einem Angebot von 105,3 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 26 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Bayern bedeutet das Platz 26 unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • Auf 100 Einwohner im Kreis Rosenheim kommen 1,7 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bundesweit sind es im Durchschnitt 5,6 Bezieher von ALG II. Das bedeutet Rang 29 bundesweit und Rang 27 unter 96 untersuchten Kreisen in Bayern.

Schwächen

  • Im Kreis Rosenheim werden 46,1 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Rosenheim Rang 362 im INSM-Ranking. Unter 96 Städten und Kreisen in Bayern wird Rang 82 erreicht.
  • Im Kreis Rosenheim kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1,2 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 345 im Bundesvergleich und Platz 76 von 96 in Bayern.
  • 5,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Rosenheim haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 286 sowie Platz 46 unter 96 untersuchten Städten und Kreisen in Bayern.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Rosenheim wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rosenheim im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.