Das INSM-Profil:

Landkreis Rotenburg (Wümme)

Recht gute Jobversorgung und Gründungsdynamik - schwache Kitabetreuungsquote

Der Landkreis Rotenburg (Wümme) belegt mit 50,4 Punkten Platz 218 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Rotenburg (Wümme) Platz 13 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rotenburg (Wümme) punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Rotenburg (Wümme) einen Indexwert von 116,8 Punkten. Platz 54 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Rotenburg (Wümme) damit auf Rang sechs unter 46 analysierten Städten und Kreisen.
  • Im Kreis Rotenburg (Wümme) haben 62,7 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 119 für den Kreis Rotenburg (Wümme) im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Niedersachsen Rang fünf von 46 Kreisen.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Rotenburg (Wümme) lag dieser Saldo 2007 bei 1,8 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 131 im Gesamtranking und Platz 18 unter 46 kreisfreien Städten und Landkreisen in Niedersachsen.

Schwächen

  • Im Kreis Rotenburg (Wümme) werden 41,1 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Kreis Rotenburg (Wümme) Rang 405 im INSM-Ranking. Unter 46 Städten und Kreisen in Niedersachsen wird Rang 43 erreicht.
  • Im Kreis Rotenburg (Wümme) kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1,3 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 332 im Bundesvergleich und Platz 33 von 46 in Niedersachsen.
  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 603 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Rotenburg (Wümme) Rang 291 im INSM-Bundesvergleich. In Niedersachsen kommt der Kreis Rotenburg (Wümme) damit auf Platz 32 von 46.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Rotenburg (Wümme) wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Rotenburg (Wümme) im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.