Das INSM-Profil:

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Gute Werte beim Anteil Hochqualifizierter und geringe private Schulden - aber Wohlstandsdefizite

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt belegt mit 42,7 Punkten Platz 349 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Thüringen belegt der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Platz 14 unter 23 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Saalfeld-Rudolstadt auf 27.131 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Saalfeld-Rudolstadt bundesweit auf Rang 60. Innerhalb von Thüringen ergibt das Rang 18.
  • 9,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Saalfeld-Rudolstadt haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 88 sowie Platz sieben unter 23 untersuchten Städten und Kreisen in Thüringen.
  • 7,7 Prozent der über 18-Jährigen im Kreis Saalfeld-Rudolstadt sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 107 im Bundesvergleich, Rang vier von 23 im eigenen Bundesland.

Schwächen

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Saalfeld-Rudolstadt einen Indexwert von 59,4 Punkten. Platz 391 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Saalfeld-Rudolstadt damit auf Rang 18 unter 23 analysierten Städten und Kreisen.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: Im Kreis Saalfeld-Rudolstadt beläuft sie sich auf 106 Euro je Einwohner. Rang 390 bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Thüringen erreicht der Kreis Saalfeld-Rudolstadt Rang 17 von 23.
  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Kreis Saalfeld-Rudolstadt auf Rang 386 unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 70,7 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Thüringen ergibt sich Rang 19 unter 23 Städten und Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Saalfeld-Rudolstadt wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Saalfeld-Rudolstadt im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.