Das INSM-Profil:

Landkreis Schwäbisch Hall

Kreis mit günstiger Demografiestruktur, gutem Arbeitsmarkt, niedrigen Schulden und recht hohen Arbeitskosten

Der Landkreis Schwäbisch Hall belegt mit 55,1 Punkten Platz 91 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Schwäbisch Hall Platz 32 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Schwäbisch Hall punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Kreis Schwäbisch Hall einen Indexwert von 119,5 Punkten. Platz 33 im bundesweiten Vergleich. Landesweit kommt der Kreis Schwäbisch Hall damit auf Rang zehn unter 44 analysierten Städten und Kreisen.
  • Die Arbeitslosenquote des Kreises Schwäbisch Hall lag im vergangenen Jahr bei 3,7 Prozent. Bundesweit waren - bezogen auf abhängig Beschäftigte - 8,4 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Gesamtranking ergibt sich so Platz 39 unter 409 kreisfreien Städten und Landkreisen. Rang sieben unter 44 Kreisen und Städten in Baden-Württemberg.
  • 6,7 Prozent der über 18-Jährigen im Kreis Schwäbisch Hall sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 56 im Bundesvergleich, Rang neun von 44 im eigenen Bundesland.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Schwäbisch Hall auf 35.000 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Schwäbisch Hall bundesweit auf Rang 329. Innerhalb von Baden-Württemberg ergibt das Rang 21.
  • 5,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Schwäbisch Hall haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 300 sowie Platz 35 unter 44 untersuchten Städten und Kreisen in Baden-Württemberg.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Schwäbisch Hall lag dieser Saldo 2007 bei 1,0 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang 284 im Gesamtranking und Platz 39 unter 44 kreisfreien Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Schwäbisch Hall wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise sehr stark betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Schwäbisch Hall im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.