Das INSM-Profil:

Landkreis Starnberg

Die Nummer zwei in Deutschland! Fast perfekt bei allen Indikatoren - ausgenommen die Jobversorgung

Der Landkreis Starnberg belegt mit 66,6 Punkten Platz zwei von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Starnberg Platz zwei unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Starnberg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Bei der Kaufkraft je Einwohner kommt der Kreis Starnberg auf Rang zwei unter 409 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Der Indexwert liegt hier bei 179,5 Punkten. Dieser Punktwert ist auf Basis von GfK-Daten errechnet worden. Durchschnitt ist ein Wert von 100. In Bayern ergibt sich Rang eins unter 96 Städten und Kreisen.
  • Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen Eindruck von der regionalen Einkommenssituation: Im Kreis Starnberg beläuft sie sich auf 559 Euro je Einwohner. Rang drei bei einem bundesweiten Mittelwert von 282 Euro. In Bayern erreicht der Kreis Starnberg Rang eins von 96.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. Im Kreis Starnberg lag dieser Saldo 2007 bei 3,7 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt ist ein Wert von 1,4. Das bringt Rang fünf im Gesamtranking und Platz drei unter 96 kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern.
  • Junge Arbeitslose sind eine besondere Problemgruppe am Arbeitsmarkt, weil die Gefahr besteht, dass Betroffene den Einstieg in Arbeit gar nicht finden. Im September 2008 waren im Kreis Starnberg 1,2 Prozent aller 15 bis 24-Jährigen arbeitslos. Im Bundesmittel lag der Anteil junger Arbeitsloser bei 3,5 Prozent. Rang sechs. Im eigenen Bundesland kommt der Kreis Starnberg damit auf Platz fünf von 96 Städten und Kreisen.

Schwächen

  • Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer belaufen sich im Kreis Starnberg auf 35.516 Euro. Im Bundesmittel liegen diese Kosten, die sich aus dem Bruttolohn beziehungsweise -gehalt und den Sozialversicherungsbeiträgen zusammensetzen, bei 31.846 Euro. Damit kommt der Kreis Starnberg bundesweit auf Rang 341. Innerhalb von Bayern ergibt das Rang 77.
  • Im Kreis Starnberg haben 56,1 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 338 für den Kreis Starnberg im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Bayern Rang 91 von 96 Kreisen.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Der Kreis Starnberg wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise durchschnittlich betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Landkreis Starnberg im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.