Das INSM-Profil:

Region Hannover

Bei Steuerkraft und Produktivität punktet die Hauptstadtregion - beim Lehrstellenmarkt nicht

Die Region Hannover belegt mit 49,5 Punkten Platz 240 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt die Region Hannover Platz 17 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo die Region Hannover punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

  • Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 1.064 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht die Region Hannover Rang 51 im INSM-Bundesvergleich. In Niedersachsen kommt die Region Hannover damit auf Platz zwei von 46.
  • 66.197 Euro erwirtschaftet hier jeder Erwerbstätige im Schnitt. Damit schneidet die Region Hannover im Gesamtvergleich mit Rang 55 ab. Zum Vergleich: Bundesweit erreicht die Produktivität ein Niveau von 58.299 Euro pro Erwerbstätigem. Innerhalb der Grenzen des Landes Niedersachsen ergibt sich Rang fünf unter 46 Kreisen.
  • 11,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Hannover haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 57 sowie Platz vier unter 46 untersuchten Städten und Kreisen in Niedersachsen.

Schwächen

  • Im Jahr 2007 registrierte man in der Region Hannover 11.146 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 6.786 Delikte). Daraus folgt Rang 378 im Gesamtranking und Platz 44 von 46 in Niedersachsen.
  • Statistisch stehen 100 Nachfrager in der Region Hannover einem Angebot von 94,9 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 355 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Niedersachsen bedeutet das Platz 43 unter 46 kreisfreien Städten und Landkreisen.
  • 11,9 Prozent der über 18-Jährigen in der Region Hannover sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 343 im Bundesvergleich, Rang 37 von 46 im eigenen Bundesland.

Krisenindex: Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region?

Die Region Hannover wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher schwach betroffen sein. Mehr zu diesem Krisenindex finden Sie hier.


Hier finden Sie alle Informationen über Ihren Kreis. Laden Sie das komplette Profil von Region Hannover im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.