Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Rendsburg-Eckernförde

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Rendsburg-Eckernförde

    Niedrigste Langzeitarbeitslosenquote in Schleswig-Holstein

    Der Landkreis Rendsburg-Eckernförde belegt mit 51,2 Punkten Platz 204 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Schleswig-Holstein belegt der Landkreis Rendsburg-Eckernförde Platz 5 unter 15 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rendsburg-Eckernförde punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Mit einem Anteil von 30,6 Prozent Langzeitarbeitslosen unter allen Arbeitslosen (2005) erreicht der Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 111 im Bundesvergleich und Platz 1 in Schleswig-Holstein. Bundesweit lag die Langzeitarbeitslosenquote bei 35,4 Prozent.
    • Vergleichsweise günstig steht der Kreis Rendsburg-Eckernförde auch bei der Arbeitslosenquote da. Diese lag im Jahresdurchschnitt 2006 bei 8,5 Prozent (Bundesdurchschnitt: 12,2 Prozent). Das bringt Rang 124 bundesweit und Platz 3 im Landesvergleich.
    • Unter dem Bundesschnitt liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde der Anteil der öffentlich Beschäftigten. 0,96 öffentlich Beschäftigte kamen 2004 statistisch gesehen auf 100 Einwohner. Im Bundesschnitt kamen 1,5 Staatsdiener auf 100 Einwohner. Rang 61 im INSM-Ranking.
    • Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (1.438 Euro je Einwohner) liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände. Jeder Einwohner stand im Jahr 2004 rechnerisch mit 684 Euro in der Kreide. Damit kommt der Kreis im Bund auf Rang 27.

    Schwächen

    • Nur auf Rang 249 kommt der Kreis Rendsburg-Eckernförde beim Bruttoinlandsprodukt. 21.280 Euro wurden hier 2004 je Einwohner erwirtschaftet. Im Bundesmittel lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 24.805 Euro.
    • Niedrig ist im Kreis Rendsburg-Eckernförde der Anteil Hochqualifizierter: 5,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2005) haben einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss, bei einem Bundesmittel von 7,5 Prozent. Rang 297.
    • Unterdurchschnittlich ist im Kreis Rendsburg-Eckernförde auch die Arbeitsplatzversorgung. Nur 57,4 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren hatten 2005 einen Job. Im Bundesschnitt liegt die Quote bei 59,2 Prozent. Rang 286.
    • Die Altersbeschäftigungsquote im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Jahr 2005 entspricht mit 29,4 je 100 Einwohner im Alter von 55-65 Jahren dem Bundesdurchschnitt. Rang 231.