Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Esslingen

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Esslingen

    Rang 3 in Baden-Württemberg

    Der Landkreis Esslingen belegt mit 61,6 Punkten Platz 12 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Esslingen Platz 3 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Esslingen punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Kreis hat eine gute Altersbeschäftigungsquote: 36,4 Prozent aller Einwohner im Alter von 55 bis 65 Jahren hatten hier 2005 einen Job. Auf Bundesebene lag der Schnitt bei der Altersbeschäftigungsquote nur bei 29,4 je 100 Einwohnern. Damit erobert der Landkreis Rang 5 im Gesamt-Ranking.
    • Weit über Bundesniveau liegt im Kreis Esslingen mit 11.797 Euro je Einwohner die Kaufkraft. Das bedeutet Rang 8. Schnitt im Bund: 8.523 Euro.
    • Hoch ist im Kreis Esslingen auch die Einkommensteuerkraft: Je Einwohner betrug der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Jahr 2004 satte 377 Euro. Im Bundesdurchschnitt sind es 216 Euro. Rang 14 im INSM-Bundesvergleich und Vizemeister in Baden-Württemberg.
    • Im Landkreis Esslingen gibt es viele Jobs: Bei der Arbeitsplatzversorgung erreicht der Kreis Rang 17 bundesweit. Von allen Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren hatten hier 2005 67,3 Prozent einen Job. Bundesdurchschnitt: 59,2 Prozent.

    Schwächen

    • 38.373 Euro kostet ein Arbeitnehmer sein Unternehmen im Schnitt (2004). Damit sind die Arbeitskosten im Kreis Esslingen ziemlich hoch. Bundesweit liegen sie mit 30.561 Euro deutlich unter Esslinger Niveau. Rang 417.
    • Weit unter Bundesniveau liegt im Kreis Esslingen der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen. Im Jahr 2004 kamen je 1.000 Einwohner statistisch nur 2,0 neue Unternehmen hinzu (Schnitt im Bund: 3,3 je 1.000). Das reicht nur für Rang 409.
    • 100 Einwohnern im Kreis Esslingem stehen statistisch 1,76 öffentlich Beschäftigte gegenüber (2004). Zum Vergleich der Bundesschnitt: 1,5 Staatsdiener. Nur Rang 336.
    • Nur für Rang 260 reicht die im Kreis Esslingen mäßige kommunale Investitionsquote. Der Investitionsanteil lag im Jahr 2005 bei 11,5 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben. Zum Vergleich: Bundesweit waren es 13,2 Prozent.