Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Rems-Murr-Kreis

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Rems-Murr-Kreis

    Die niedrigsten kommunalen Schulden in Baden-Württemberg

    Der Rems-Murr-Kreis belegt mit 59,6 Punkten Platz 20 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Rems-Murr-Kreis Platz 4 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Rems-Murr-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • 35,7 Prozent aller Einwohner im Alter von 55 bis 65 Jahren hatten hier im Jahr 2005 einen Job. Bundesweit lag die Altersbeschäftigungsquote nur bei 29,4 Prozent. Im INSM-Ranking erreicht der Rems-Murr-Kreis damit Rang 11.
    • Weit überdurchschnittlich ist im Rems-Murr-Kreis die Kaufkraft. Die Bruttolohnsumme am Wohnort je Einwohner lag im Jahr 2005 bei 11.126 Euro je Einwohner. Im Bundesdurchschnitt belief sich die Kaufkraft nur auf 8.523 Euro. Rang 21.
    • Ebenfalls Rang 21 erreicht der Rems-Murr-Kreis bei der Einkommensteuerkraft. Je Einwohner belief sich der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Jahr 2004 auf 353 Euro. Im Bundesdurchschnitt waren es nur 216 Euro.
    • Die kommunalen Schulden im Rems-Murr-Kreis lagen im Jahr 2004 statistisch betrachtet nur bei 685 Euro je Einwohner. Im Bundesdurchschnitt beliefen sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände auf 1.438 Euro je Einwohner. Platz 28 für den Kreis.

    Schwächen

    • Recht hoch sind im Rems-Murr-Kreis die Arbeitskosten. Diese lagen im Jahr 2004 mit 34.973 Euro weit über dem Bundesdurchschnitt von 30.561 Euro. Nur Rang 381.
    • Vergleichsweise schwach ist im Rems-Murr-Kreis die Gründungsdynamik: Der Saldo aus aus Gewerbean- und abmeldungen lag hier im Jahr 2004 nur bei 2,5 je 1.000 Einwohner (Bundesschnitt: 3,3). Rang 340.
    • Mit Rang 284 landet der Rems-Murr-Kreis beim Indikator Öffentlich Beschäftigte nur im Mittelfeld. Im Kreis kamen im Jahr 2004 statistisch 1,53 Staatsdiener auf 100 Einwohner. Im Bundesdurchschnitt waren es 1,5 Staatsdiener.