Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Tübingen

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Tübingen

    Gute Altersstruktur, gute Jobchancen für Jung und Alt

    Der Landkreis Tübingen belegt mit 56,3 Punkten Platz 67 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Tübingen Platz 25 unter 44 Kreisen und Stadtkreisen. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Tübingen punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:


    Stärken

    • Der Kreis Tübingen hat eine im Bundesvergleich günstige Altersstruktur. Beim Demografieindex erzielt der Kreis 149,3 Punkte (Bundesdurchschschnitt: 100 Punkte). Rang 7 bundesweit, Platz 1 in Baden-Württemberg! Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung beschreibt.
    • Der Kreis Tübingen punktet auch bei der Ausbildungsplatzdichte: Für 100 Bewerber standen hier im Jahr 2003 statistisch gesehen 103,1 Ausbildungsplätze bereit. Bundesweit waren es nur 96,8 Plätze. Rang 24.
    • Gut steht der Landkreis auch bei der Altersbeschäftigungsquote da. 34,1 Prozent aller Einwohner im Alter von 55-65 Jahren hatten hier im Jahr 2005 einen Job. Bundesdurchschnitt: 29,4 Prozent. Rang 32.
    • 12,9 Prozent der Beschäftigten im Kreis Tübingen hatten im Jahr 2005 einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Bundesweit lag der Wert nur bei 7,5 Prozent. Rang 36.

    Schwächen

    • Nur 6 Prozent der Beschäftigten im Kreis arbeiteten im Jahr 2005 in schnell wachsenden Branchen. Bundesdurchschnitt: 8,4 Prozent. Nur Rang 300.
    • Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die kommunale Investitionsquote. Sie belief sich im Jahr 2005 auf 10,6 Prozent. Bundesweit lag die Quote bei 13,2 Prozent der öffentlichen Ausgaben. Rang 283 im INSM-Ranking.
    • Knapp unter Durchschnitt bewegt sich im Kreis Tübingen der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen. Der Saldo lag im Jahr 2004 bei 3 je 1.000 Einwohner. Bundesdurchschnitt. 3,3. Nur Rang 265.
    • Leicht unter Bundesdurchschnitt ist die Produktivität der Wirtschaft im Kreis Tübingen. Sie erreichte im Jahr 2004 ein Niveau von 50.997 Euro pro Beschäftigtem. Im Bundesschnitt erwirtschaftete ein Arbeitnehmer im Schnitt 53.331 Euro. Nur Rang 265 bundesweit, Platz 42 unter 44 Kreisen und Stadtkreisen in Baden-Württemberg.