Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Eichstätt

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Eichstätt

    Bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote

    Der Landkreis Eichstätt belegt mit 59,8 Punkten Platz 19 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Eichstätt Platz 14 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Eichstätt punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Nirgendwo ist die Arbeitslosenquote geringer als im Landkreis Eichstätt: Ein Anteil der arbeitslos gemeldeten Personen von 3,7 Prozent im Jahr 2005 bringt bundesweit und auch im Freistaat Rang 1. Zum Vergleich der Bundesschnitt: 12,2 Prozent.
    • Sehr niedrig ist auch der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger im Landkreis Eichstätt: Nur 1,1 je 100 Einwohner im Jahr 2005 bedeuten auch hier Rang 1. Der Bundesdurchschnitt lag bei 6 Arbeitslosengeld-II-Empfängern je 100 Einwohner.
    • Die kommunale Verschuldung ist kaum irgendwo so gering wie im Landkreis Eichstätt. Mit 343 Euro je Einwohner im Jahr 2004 belegt der Landkreis Rang 2. Im Bundesdurchschnitt stand jeder Einwohner mit 1.438 Euro in der Kreide.
    • Die Zahl der gemeldeten Straftaten war mit 2.926 je 100.000 Einwohner im Jahr 2005 gering. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6.919. Platz 4 für den Landkreis Eichstätt.

    Schwächen

    • Der Anteil Hochqualifizierter an den Beschäftigten war mit 5,5 Prozent im Jahr 2005 gering. Der Landkreis Eichstätt kommt nur auf Rang 291. Im Bundesschnitt haben 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulabschluss.
    • Unter Bundesdurchschnitt liegt das im im Landkreis Eichstätt erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt: 19.642 Euro je Einwohner im Jahr 2004 bringen Rang 289. Im Bundesdurchschnitt sind es 24.805 Euro je Einwohner.
    • Das Einkommen je Beschäftigtem im Jahr 2004 lag mit 24.817 Euro unter dem Bundesdurchschnitt von 25.822 Euro. Das reicht nur für Rang 263.
    • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen liegt zwar genau auf Bundesniveau (Rang 199). Ein Wert von 3,3 je 1.000 Einwohner (2004) ist für bayerische Verhältnisse aber unter Durchschnitt. Im Freistaat belegt der Landkreis damit nur Rang 67 von 96 Kreisen und kreisfreien Städten.