Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Traunstein

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Traunstein

    Geringe Arbeitslosigkeit, hohe Ausbildungsplatzdichte

    Der Landkreis Traunstein belegt mit 54,4 Punkten Platz 119 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Traunstein Platz 54 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Traunstein punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Die Langzeitarbeitslosigkeit im Landkreis Traunstein ist vergleichsweise niedrig: Der Anteil Langzeitarbeitsloser an den Arbeitslosen beträgt 23,5 Prozent (2005). Mit 35,4 Prozent ist der Bundesdurchschnitt deutlich höher. Das bedeutet Rang 11.
    • Die Ausbildungsplatzdichte ist hoch: Auf 100 Nachfrager kamen im Jahr 2003 102,6 Ausbildungsplätze. Bundesdurchschnitt: 96,8 Ausbildungsplätze je 100 Nachfrager. Rang 40.
    • Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt 2006 bei 6,0 Prozent. Zum Vergleich der Bundesdurchschnitt: 12,2 Prozent. Rang 33 für den Landkreis Traunstein.
    • Günstig stellt sich der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen dar: Mit einem Wert von 4,5 je 1.000 Einwohner im Jahr 2004 kommt der Landkreis Traunstein auf Rang 48. Der Bundesdurchschnitt betrug 3,3 je 1.000 Einwohner.

    Schwächen

    • Nur 5,6 Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2005 in schnell wachsenden Branchen. Im Bundesdurchschnitt waren es 8,4 Prozent. Der Landkreis rangiert hiermit auf Platz 321 bundesweit.
    • Die Altersbeschäftigungsquote liegt mit 28,1 je 100 Einwohner im Alter von 55-65 Jahren (2005) unter dem Bundesdurchschnitt von 29,4 je 100 Einwohner. Der Landkreis belegt Rang 307.
    • Über dem Bundesdurchschnitt liegen im Landkreis Traunstein die Arbeitskosten mit durchschnittlich 32.195 Euro je Arbeitnehmer im Jahr 2004. Bundesweit kostete ein Beschäftigter sein Unternehmen im Schnitt 30.561 Euro. Rang 294.
    • Die Kaufkraft im Kreis belief sich im Jahr 2005 auf 8.367 Euro je Einwohner. Das reichte nur für Rang 230 im INSM-Bundesvergleich und für Platz 73 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten in Bayern. Die durchschnittliche Bruttolohnsumme am Wohnort betrug bundesweit je Einwohner 8.523 Euro.