Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Peine

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Peine

    Altersstruktur günstiger als anderswo, recht wenig Hochqualifizierte

    Der Landkreis Peine belegt mit 52,2 Punkten Platz 177 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Peine Platz 9 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Peine punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Im oberen Viertel (Rang 105) steht der Landkreis Peine beim Kaufkraft-Vergleich. Während bundesweit die durchschnittliche Bruttolohnsumme am Wohnort je Einwohner 8.523 Euro beträgt, sind es im Kreis 9.494 Euro.
    • Unter dem statistischen Bundesschnitt von 1.438 Euro je Einwohner (2004) lag im Lanskreis Peine mit 1.046 Euro die Verschuldung der kommunalen Kassen. Rang 117.
    • Der Demografieindex bescheinigt dem Landkreis Peine mit 112,8 Punkten eine im Bundesvergleich günstige Altersstruktur. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt. Mittelwert im Bund sind 100 Punkte.
    • Die Verwaltung im Landkreis Peine ist schlanker als in vielen anderen Kreisen: Statistisch kommen hier 1,24 öffentlich Beschäftigte auf 100 Einwohner (2004). Im Bundesschnitt sind es 1,5 Staatsdiener. Rang 159.

    Schwächen

    • Das Bruttoinlandsprodukt fällt im Landkreis Peine mit 16.407 Euro je Einwohner (2004) wesentlich niedriger aus als im Bundesschnitt (24.805 Euro). Nur Rang 381.
    • Im Landkreis Peine haben 5,6 Prozent der Beschäftigten einen Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss. Bundesweit sind es 7,5 Prozent. Rang 282 für den Landkreis beim Anteil Hochqualifizierter.
    • Etwas ungünstiger als im Bundesdurchschnitt stellt sich im Kreis Peine der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen dar. Bezogen auf 1.000 Einwohner haben sich 2004 statistisch betrachtet 3 Unternehmen mehr angemeldet, als Gewerbebetriebe abgemeldet wurden. Dieser Wert liegt um 0,3 unter dem Bundesmittel. Damit landet der Kreis auf Rang 253.
    • Rang 251 erreicht der Landkreis Peine bei der Ausbildungsplatzdichte. 100 Lehrstellensuchenden stehen hier 96,8 Ausbildungsplätze gegenüber (2003). Der Wert entspricht dem Bundesschnitt.