Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Landshut

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Landshut

    Wenig Kriminalität, wenig Arbeitslose, wenig Schulden

    Der Landkreis Landshut belegt mit 58,3 Punkten Platz 36 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Landshut Platz 16 unter 96 Kreisen. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Landshut punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Beim Demografieindex des Jahres 2005 erzielt der Landkreis Landshut mit 151,7 Punkten einen sehr hohen Wert und ist damit unter den Top 5 in Deutschland. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 100 Punkten.
    • Der Landkreis Landshut punktet bei der Sicherheit: Im Jahr 2005 wurden 2.987 Delikte je 100.000 Einwohner gemeldet. Bundesdurchschnitt: 6.919 Straftaten. Der Landkreis kommt damit auf Rang 7.
    • Die Arbeitslosenquote im Landkreis Landshut ist niedrig: Nur 5,3 Prozent der Erwerbspersonen waren im Jahr 2006 arbeitslos gemeldet. Der Bundesdurchschnitt lag deutlich höher: 12,2 Prozent. Rang 13.
    • Die kommunale Verschuldung im Landkreis ist gering: Mit 534 Euro Schulden je Einwohner im Jahr 2004 rangiert der Landkreis auf Platz 8. Zum Vergleich der Bundesdurchschnitt: 1.438 Euro je Einwohner.

    Schwächen

    • Unter den Beschäftigten im Kreis Landshut liegt der Anteil Hochqualifizierter nur bei 5 Prozent (Stand: 2005). Im Durchschnitt der Bundesrepublik haben 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulabschluss. Rang 326 für den Kreis.
    • Die Arbeitskosten sind vergleichsweise hoch. Durchschnittlich 32.263 Euro je Arbeitnehmer im Jahr (2004) reichen nur für Rang 297. Im Bundesdurchschnitt kostete ein Arbeitsnehmer sein Unternehmen 30.561 Euro.
    • Nur im Mittelfeld landet der Landkreis Landshut bei der Altersbeschäftigungsquote: Im Jahr 2005 hatten im Kreis 29,2 Prozent aller Einwohner im Alter von 55-65 Jahren einen Job. Rang 240 im bundesweiten INSM-Ranking.
    • Durchschnittlich werden im Kreis Landshut Waren und Dienstleistungen im Wert von 22.815 Euro je Einwohner im Jahr produziert (2004). Im Bundesdurchschnitt ist das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner mit 24.805 Euro höher. Rang 204 für den Landkreis Landshut.