Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Cham

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Cham

    Wenig Arbeitslose, wenig Straftaten

    Der Landkreis Cham belegt mit 50,7 Punkten Platz 223 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Cham Platz 80 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Cham punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Kreis Cham ist sowohl im Vergleich zum Bund (Platz 29) als auch innerhalb Bayerns (Platz 21 von 96) ein recht sicheres Pflaster. 2005 kamen auf 100.000 Einwohner 3.639 gemeldete Straftaten (Bundesdurchschnitt 6.919 Delikte).
    • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger lag 2005 statistisch gesehen bei 2,5 je 100 Einwohner und damit deutlich unter dem bundesweiten Wert (6 je 100 Einwohner). Der Kreis Cham belegt Rang 69.
    • Der Kreis punktet auch bei der Arbeitslosenquote: Diese lag im Jahr 2005 bei 8,0 Prozent (Bundesdurchschnitt 12,2 Prozent). Platz 110.
    • Mit einer kommunalen Investitionsquote von 20,5 Prozent im Jahr 2005 sichert sich der Landkreis im bundesweiten Vergleich Rang 45 (Bundesdurchschnitt 13,2 Prozent).

    Schwächen

    • Niedrig ist im Landkreis Cham der Anteil der Beschäftigten mit Hochschulabschluss: Er lag 2005 bei 3,2 Prozent (Bundesdurchschnitt 7,5 Prozent). Cham belegt hier Rang 425 von 435.
    • Von 100 Einwohnern zwischen 55 und 65 Jahren waren 2005 statistisch gesehen nur 24,6 sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Bundesdurchschnitt 29,4). Der Kreis rangiert damit auf dem 408. Platz.
    • Auch das Einkommen in Cham war niedriger als im bundesweiten Vergleich: 2005 lag die Bruttolohnsumme am Arbeitsort je sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem bei 22.458 Euro (Bundesdurchschnitt 25.822). Der Kreis belegt Rang 350.
    • Der Anteil der Beschäftigten in Gemeinden und Gemeindeverbänden liegt nur im Mittelfeld. 2004 kamen auf 100 Einwohner statistisch gesehen 1,57 öffentlich Beschäftigte (Bundesdurchschnitt 1,5 je 100 Einwohner). Rang 295.