Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Roth

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Roth

    Wenig Arbeitslose, wenig Straftaten

    Der Landkreis Roth belegt mit 55,6 Punkten Platz 91 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Roth Platz 40 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Roth punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Im Landkreis Roth gab es im Jahr 2005 nur 1,9 Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6 je 100 Einwohner. Das ergibt Rang 31.
    • Auf 100.000 Einwohner kommen in Roth nur 3.981 gemeldete Straftaten. Damit liegt der Landkreis bundesweit auf Rang 49. Im Bundesdurchschnitt sind es 6.919 Delikte.
    • Günstig ist auch der Demografieindex. Mit einem Wert von 124,4 Punkten landet der Landkreis Roth bundesweit auf Rang 74. Bundesdurchschnitt sind 100 Punkte. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt.
    • Im Jahr 2005 betrug die Kaufkraft im Landkreis Roth 9.771 Euro je Einwohner: Rang 83. Im Bundesdurchschnitt lag die Bruttolohnsumme am Wohnort je Einwohner bei 8.523 Euro.

    Schwächen

    • Im Jahr 2005 hatten nur 3,5 Prozent der Beschäftigten im Landkreis Roth einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss: Rang 416. Im Bundesdurchschnitt waren im Jahr 2005 7,5 Prozent der Beschäftigten hochqualifiziert.
    • 4,6 Prozent der Beschäftigten im Kreis arbeiteten im Jahr 2005 in einer schnell wachsenden Branche. Das reicht nur für Rang 379. Deutschlandweit arbeiteten 8,4 Prozent der Arbeitnehmer in schnell wachsenden Branchen.
    • Statistisch erwirtschaftete jeder Einwohner im Jahr 2004 ein Bruttoinlandsprodukt von 19.452 Euro. Das ergibt Rang 293. Im Bundesdurchschnitt wurden 24.805 Euro je Einwohner erwirtschaftet.
    • Das Einkommen in Roth betrug im Jahr 2005 durchschnittlich 24.650 Euro je Beschäftigtem. Damit landet der Landkreis nur auf Rang 269 im INSM-Regional-Ranking. Im Bundesschnitt waren es 25.822 Euro je Beschäftigtem.