Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Oberhavel

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Oberhavel

    Gute Gründungsdynamik, wenig Ausbildungsplätze

    Der Landkreis Oberhavel belegt mit 46,0 Punkten Platz 318 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Brandenburg belegt der Landkreis Oberhavel Platz 5 unter 18 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Oberhavel punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen betrug im Landkreis Oberhavel statistisch betrachtet 5,1 je 1.000 Einwohner (2004). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3,3 je 1.000 Einwohner. Rang 23.
    • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände des Landkreises Oberhavel lagen 2004 bei 834 Euro je Einwohner. Das Bundesmittel betrug 1.438 Euro je Einwohner. Rang 51.
    • Der Anteil der Hochqualifizierten an der Gesamtzahl der Beschäftigten belief sich 2005 im Landkreis Oberhavel auf 8,9 Prozent. Bundesweit hatten durchschnittlich 7,5 Prozent der Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 109.
    • Im Landkreis Oberhavel betrug die kommunale Investitionsquote im Jahr 2005 20,2 Prozent. Im Bundesmittel machten Investitionen durchschnittlich nur 13,2 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben aus. Rang 51 bundesweit und Platz 2 in Brandenburg.

    Schwächen

    • Im Landkreis Oberhavel war die Ausbildungsplatzdichte 2003 unterdurchschnittlich: 100 Nachfrager sahen sich statistisch betrachtet einem Angebot von 82,5 Ausbildungsplätzen gegenüber. Bundesweit standen 100 Nachfragern 96,8 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Rang 429.
    • Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen betrug 2005 im Landkreis Oberhavel 42,7 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 35,4 Prozent. Rang 366.
    • Im Landkreis Oberhavel waren 9.438 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet worden (2005). Das Bundesmittel betrug 6.919 Delikte je 100.000 Einwohner. Rang 361.
    • Das Bruttoinlandsprodukt im Landkreis Oberhavel belief sich auf 17.427 Euro je Einwohner (2004) und lag somit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 24.805 Euro je Einwohner. Rang 349.